In der letzten Woche von Mittwoch bis Freitag machten sich die 4. Klassen auf den Weg zu ihrer lang ersehnten Schullandheimfahrt nach Hobbach. An der Bushaltestelle verabschiedeten sich die Kinder von ihren Eltern, bevor die Busfahrt in ein spannendes gemeinsames Abenteuer startete.

Nach der Ankunft hieß es zunächst: auspacken, Betten beziehen und sich im Schullandheim einrichten. Schon kurz darauf begann ein abwechslungsreiches Programm mit vielen neuen Eindrücken. In kurzer Zeit lernten die Kinder unglaublich viel – fachlich wie auch persönlich.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Programm des Umweltzentrums. Beim Papierschöpfen erhielten die Kinder zunächst eine anschauliche Erklärung des gesamten Schöpfvorgangs und durften anschließend selbst Papier herstellen. Ein weiteres wichtiges Thema war der Klimawandel: Von den Ursachen über die weltweite Verteilung bis hin zu konkreten Dingen, die jeder Einzelne tun kann, wurde das Thema kindgerecht und eindrucksvoll behandelt.

 

 

 

 

Auch die Lehrkräfte gestalteten eigene Programmpunkte. Dazu gehörten ein Spaziergang zum Spielplatz, ein Besuch des Wasserschlosses sowie der Gruft in Mespelbrunn und ein Abstecher zum ortsansässigen Einkaufsladen. Dort deckten sich die Kinder noch einmal mit kleinen Knabbereien ein – ein Highlight für viele.

Die Abendprogramme waren abwechslungsreich: Spieleabende, sportliche Aktivitäten in der Turnhalle und gemütliche Vorlesezeiten, bei denen die Lehrkräfte den Kindern Geschichten vorlasen. Außerdem schrieben die Kinder Briefe an ihre Eltern, um von ihren Erlebnissen zu berichten.

Während der Tage im Schullandheim lernten die Kinder nicht nur viel Neues, sondern auch Selbstständigkeit und Verantwortung. So übernahmen sie vor den Mahlzeiten Dienste, deckten gemeinsam die Tische und halfen einander.

Am Freitag ging es schließlich wieder nach Hause. Die Wiedersehensfreude bei der Begrüßung war groß – bei Kindern wie auch bei Eltern. Die Schullandheimfahrt war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung, an die sich die Kinder sicher noch lange erinnern werden.

Marina Mantel